Schladminger Tauern

Eine herrliche 2- Tages-Tour durch die gletscherfreien Niederen Tauern (16.07.2009)

Eine tolle Idee meines Oberlausitzer Onkels Ehrenfried, mich Mal in sein langjähriges Stamm-Wandergebiet der Steiermark zu holen, um Neues zu endecken und Spaß zu haben.

Nach guter Übernachtung in seiner Heimat-Pension am Grimming und einem reichlichem Frühstück, starten wir vom Steirischen Bodensee im Seewigtal (1157m) um 08:45Uhr morgens hinauf in Richtung Hans-Mödl-Hütte (1528m). Der Anstieg ist der warmen Temperaturen wegen bald schon schweißtreibend und so muß bei unserer Ankunft um ca. 10:00Uhr gleich mal ein Radler „zischen“, bevor uns ein weiterer Anstieg in Richtung Neualmscharte (2347m) erwartet. Kurz nach dem Mittag erreichen wir diese um 12:45 Uhr- und folgen dem alpinen Steig weiter über die kleine Wildstelle auf die  Hochwildstelle (2747m). Eine luftige, aber herrliche Aussicht belohnt uns für die Aufstiegsmühen um  ca. 14:30 Uhr und die leckere Jause aus dem Rucksack lässt uns alle Strapazen vergessen.

Nach der guten Stärkung wird’s wieder alpin. Nun allerdings nur mehr im Abstieg in Richtung Trattenkar. Kleine Schneefelder erinnern auch im August noch an das rauhe Hochgebirgsklima. Wir durchwandern das Kar bis zu dessen Ausgang, an dem sich bald die Umrisse der Preintaler Hütte (1657m) erkennen lassen, bei der wir um ca. 17:15 Uhr ankommen und unser gemütliches Nachtquartier beziehen dürfen.

07:00 Uhr – am nächsten Tag, nach gutem Schlaf und leckerstem Frühstück (viel Selbstgemachtes!), steigen wir in kalter Morgenluft über das äußere Lämmerkar hinauf in Richtung Klafferscharte (2300m), wo wir gegen 08:30 Uhr ankommen. Weiter gehts durch den vielbesagten Klafferkessel, vorbei an vielfach immer-noch zugefrorenen Seen, aber eine einzigartige Landschaft. Es folgt noch der Aufstieg zum angrenzenden Greifenberg (2618m), wo wir um ca. 10:00 Uhr am Gipfel ankamen. Und wieder ein gewaltiger Rundblick von Hohe Tauern bis Hochköniggebiet und Dachsteinmassiv – unglaublich, dank der kühlen klaren Luft!

Anschließend geht’s bergab, zunächst über den Greifenbergsattel zur Golling Hütte (1614m), wo uns, um ca. 12:15 Uhr das kühle Getränk wieder herrlich frisch macht. Wir folgen dem eher breiten Hüttenweg ins Untertal (1079m) zum Gasthof Riesachfall. Um ca. 14:30 Uhr geht’s dann mit dem Postauto weiter talauswärts und schließlich mit dem Taxi zurück zum Auto ins Seewigtal.

Eine wirklich schöne, und nicht zu schwierige Tour in interessanter Hochgebirgslandschaft, nur eben ohne Gletscher. Unbedingt empfehlenswert, auch die Schutzhütten versprechen steirische Gemütlichkeit und gute heimische Küche.

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