Großes Wießbachhorn

Über die Hochgebirgs-Stauseen Kaprun zum Heinrich-Schwaiger-Haus und weiter zum großen Wießbachhorn

am 02.-03.08.2009

Unseren Aufstieg starteten wir vom Kesselfall Kaprun (1.000m) aus um ca. 15 Uhr. Bei sommerlichen Temperaturen gingen wir, zunächst noch im Schatten des Waldes entlang, die Route hinauf zum ersten Staussee und weiter, seitlich vom Tunnel auf schmalem Steige, bis zum Mooserboden, den wir nach ca 2 Stunden Gehzeit erreichen.

Angebote soll man annehmen – wenn sie gut sind

Ganz in der Nähe der Fürthermoaralm (1.800m) queren wir wieder die Fahrstraße, und nach ein paar Schritten bleibt plötzlich das Hüttentaxi vor uns stehenbleibt. Wir hatten eigentlich nicht vor, diesen Luxus zu nützen, aber anbetracht der Tatsache, dass der Aufstieg zum Schwaiger Haus noch etwas Kräfte abverlangen sollte, nahmen wir das Angebot vom Wirt dankend an und fuhren mit. Auch über die Möglichkeit, unsere Rucksäcke mit dem Lift hinaufzuschicken, waren wir froh, sollten doch die nächsten 1 ½ Stunden hinauf noch ziemlich zum Schwitzen sein…

Um ca. 19:00 Uhr erreichten wir *durstig* das Schwaiger Haus (2.802m) und genossen einen recht stimmungsvollen, lustigen Hüttenabend in dem gut besuchten Schutzhaus.

Am Sonntag, dem 03. August um 07:30 Uhr starten wir, zusammen mit vielen anderen bei ungemütlicher, regnerischer Witterung in Richtung Wiesbachhorn. Die Verhältnisse sollten sich, nach anfänglich schlechter Sicht, erst kurz vorm Erreichen des Gipfels (3.564m) bessern. Und tatsächlich erschien uns nach  ca 2 ½ Std. ein fantastisches Gipfelkreuz.

Bei teils bewölktem Himmel, erfreuten wir uns über gute Aussicht Richtung Großglockner, Johannisberg und zum Hohen Tenn. Lediglich die Täler blieben im Verborgenen.

Nach gemütlicher Pause hatten wir einen feinen Abstieg bei sonnigem, und nur mehr teils bewölktem Himmel. Wir nutzten die gleiche Route, aber behielten die Steigeisen im Rucksack, über die wir beim Aufstieg noch rech froh waren.

Nach kurzer Einkehr im Schwaigerhaus, stiegen wir weiter ab und erfrischten uns genüsslich an den Almprodukten der Fürthermoaralm. Nach  je ½ Std Pause, erreichen wir nach gesamten 5 Stunden Gehzeit den Kesselfall und sind zurück in der sommerlichen Hitze des Kapruner Tales…

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